Lianyungang und Xining
Fruehlingsfest Februar 2012
In den zwei Tagen, in denen ich diesmal in Lianyungang und Xining war, wurde ich gefuehlte zehn mal zum Essen eingeladen, ein Zeichen der Freundschaft und unerlaesslich, wenn Chinesen Gaeste haben und ihr Gesicht zeigen wollen. Das Essen war wie immer ausgezeichnet. Auch ging es nie ohne viel Baijiu, dem chinesichen hochprozentigen Reiswein, und einer Menge Bier.
Ich konnte auch zum ersten Mal Hundefleisch probieren, welches in kalter Form als Vorspeise serviert wurde. Geschmacklich nicht ganz mein Ding, aber auch nicht wirklich ekelig.
Auf dem Land. Famileinphoto auf dem Land zwischen Schweinen und Huehnern. Die groesste Attraktion war allerding der blonde Deutsche aus Chongqing.
Ein paar Bilder zum Vergroessern.
Jiangsu - Lianyungang
... und Suzhou, Nationalfeiertage im Oktober 2010
Die Stadt Lianyungang im Norden von Jiangsu kennt man wohl nur, wenn man Journey to the West gelesen hat, den berühmten chinesischen Roman, in welchem der Monkey King von hieraus seine lange Reise gen Westen beginnt.
Lianyungang liegt an der Küste und ist eine sich rasant entwickelnde Stadt. Als Hafenstadt wird der Anschluss an andere bedeutende Städte wie Dalian und Tianjin gesucht. Es gibt schlimmerer Städte in China...
Ein paar Fahrtminuten entfernt von der Stadt gibt es auch ein Erholungsbebiet mit Stränden und diversen Freizeitmöglichkeiten. Ein Bild von mir vor dem Eingang.
Von dem Strand war ich sehr positiv überrascht. Der Hauptstrand war recht gross und man konnte hier verschiedene Wassersportarten ausprobieren. Die meisten Chinesen haben aber nur ein wenig im Wasser rumgeplantscht, weil nur die wenigsten schwimmen können. Ganz vorne sieht man eine grosse Wasserrutsche.
Eine Art Bungeetrampolin für Kinder und Jugendliche.
Dies ist ein Bild von einem der (schöneren) kleineren Nebenstrände, welche man zu Fuss oder mit einem kleinen E-Bus vom Hauptstrand aus erreichen kann.
Ein kleiner Wasserfall.
Den Tag am Strand habe ich mit einer Freundin und ihrer kleinen Tochter Tina verbracht. Das war sehr spassig, weil die Kleine gerade mit dem Laufen anfängt.
Beim Shaokao am ersten Abend. Shaokao ist eine Art Roadside BBQ und sehr populär überall in China, weil billig und lecker.
Am zweiten Abend wurde ich dann eingeladen. Das Essen wurde von dem Chef des Restaurants (ganz links im Bild, Freund des Bruders) extra für mich aufgetischt und es handelte sich hier um ein wirkliches Supermenu mit vielen leckeren sichuanesischen und lokalen Spezialitäten aus Jiangsu. Ein nicht so einladenes Gericht war jedoch auch dabei....siehe hier.
Suzhou
(es wurde mal wieder Zeit)
Haus in der Mitte, vierter Stock, linkes Fenster. Hier habe ich zwei Jahre gewohnt und auch diesmal wieder übernachten können. Von aussen sehr chinesisch und von innen....hmmm, auch sehr chinesisch, aber die Wohnung ist recht angenehm und gemütlich. Vor allem haben die älteren Wohnungen oft eine viel netteren Charackter als die neuen Wohnungskomplexe.
Ich konnte mich in Suzhou mich ein paar alten Freunden treffen, aber habe keine Photos gemacht und stelle deswegen einfach ein paar alte pics hier rein, die ich vor ein paar Jahren gemacht habe. Suzhou ist einer meiner Lieblingsstädte in China
Doch, ein einziges Bild habe ich gemacht, und zwar von diesem sechs-stöckigen gigantischen neuen Shoppingkomplexes (inklusive eines rieigen Wallmarts), den man genau vor meine alte Wohnung gesetzt hat, inklusive Starbucks, Pizza Hut, Subway, etc. Ganz nett.
Suzhou ist vor allem für seine alten Gartenalagen bekannt, die ich persönlich nicht so aufregend finde.
Der Suzhou (Singapore) Industrial Park, kurz SIP, ist eine riesige Neustadt vor den Toren des alten Suzhous. Hier findet man nicht nur eine Vielzahl von deutschen und internationale Firmen vor, sondern auch Bars, Restaurants, Wohnungenkomplexe und viele Freizeitangebote. Suzhou liegt vor den Toren Shanghais und ist eine der sich am schnellsten wachsenden Regionen auf der Welt. Im Bild unten ein Zukunftsmodell des SIP aus dem Stadtplanmuseum.
Der Jinji Lake im Zentrum des SIP.
Diverse Bilder